Pilzausstellung und -beratung am Samstag, 26. Oktober ab 14 Uhr

Pilzausstellung

Die feuchte Witterung fördert das Wachstum sonderbarer Lebewesen. Sie sind nicht Pflanze und nicht Tier und es gibt sie in allen Farben und Formen. Es ist Pilzsammelzeit! Doch um die die nächste Pilzmahlzeit unbeschadet genießen zu können, ist die richtige Bestimmung der Art unerlässlich.

Deshalb lädt die Auwaldstation am Samstag, 26. Oktober von 14 bis 17 Uhr zu einer Pilzausstellung und -beratung mit Klaus Ober ein. Er und seine Mitstreiter sind passionierte Mitglieder der Fachgruppe Mykologie (Wissenschaft der Pilze) am Naturkundemuseum Leipzig. Sie werden eine große Auswahl an heimischen Pilzen ausstellen und Interessantes  über Besonderheiten und Erkennungsmerkmale vermitteln.

Gern können Besucher auch Pilze mitbringen und bestimmen lassen.

Ein Hinweis an alle, die sich nun zum Pilzesammeln inspiriert fühlen: In Naturschutzgebieten dürfen generell keine Pilze gesammelt werden. Auch der Lützschenaer Park zählt zum Naturschutzgebiet Burgaue.

Das Angebot ist kostenfrei.

»Oper mal anders« mit Richard Vardigans

Am Sonntag, dem 27.10. ab 18:00 Uhr präsentiert der gebürtige Engländer Richard Vardigans am Klavier die romantische Oper »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber. Der Pianist, der auch als Dirigent und Dozent tätig ist, erläutert fundiert und unterhaltsam Historisches, Hintergrund und Handlung. Die Veranstaltung findet im Kaminzimmer der Auwaldstation statt.

Karten zu 10 € sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

Junge Naturwächter auf Herbsttour

Am Samstag, den 12. Oktober trafen wir, die Jungen Naturwächter, uns zu unserem zweiten Termin im Schlosspark an der Auwaldstation. Im schönsten Herbstsonnenschein begannen wir unsere Erkundungstour in den Auwald. Diese Tour stand unter dem Thema „Natur im Wandel“, welchem wir uns spielerisch näherten.

Im ersten Spiel legten wir wie ein Eichhörnchen Wintervorräte an. Diese galt es vor dem gewitzten Eichelhäher wieder zu finden, um auch in der kalten Jahreszeit überleben zu können. Wir entdeckten Winterlebensräume des Igels und lernten, dass man Laub- und Reisighaufen über den Winter am besten in Ruhe lässt. Wir versetzten uns in die Lage von wechselwarmen Tieren indem wir in Winterstarre fielen. Als winteraktiver Hase und Fuchs spielten wir ein Fangspiel. » weiterlesen

Junge Auwald- Ranger in Leipzigs Süden unterwegs

Am Samstag, den 5. Oktober 2019 erkundeten wir Jungen Auwald- Ranger den südlichen Auwald: Vormittags wurden wir dabei vom Revierförster Thomas Knorr begleitet, der uns zunächst von den vielfältigen Berufen der Forstamtsmitarbeiter erzählte. Diese kümmern sich nicht nur um den Wald, sondern zum Beispiel auch um die Pflege der dortigen Spielplätze und anderen Freizeiteinrichtungen. Aber ihre Aufmerksamkeit gilt auch den Bäumen. Vielen von ihnen geht es gar nicht gut: eingeschleppte Krankheiten machen z.B. der Esche, der Ulme und dem Ahorn zu schaffen. Wo Spaziergängern Gefahr droht, werden morsche Äste entfernt, anderswo darf Totholz im Wald bleiben und bietet zahlreichen Lebewesen Unterschlupf und Nahrung.

Aber warum werden denn im Wald auch Tiere getötet? Auf diese Frage hin erzählt Herr Knorr, dass es heutzutage sehr viele Rehe und Hirsche in den Wäldern gibt und diese fressen viele kleine Bäumchen. Dann kann aber kein Wald mehr nachwachsen. Früher wurden viele Wildtiere von Bären, Wölfen und Luchsen gefressen. Diese Tiere wurden bei uns aber weitgehend ausgerottet. Heute jagen die Jäger Rehe und Hirsche, damit diese Tiere nicht überhandnehmen. » weiterlesen

„Geologische Weltexkursion“ durch Leipzig

Am Sonntag, 06. Oktober um 14 Uhr laden die Auwaldstation und das Netzwerk „Steine in der Stadt“ zu einem Rundgang unter dem Motto „Geologische Weltexkursion“ durch Leipzig.

Der Exkursionsleiter und Geophysiker Gerwalt Schied wird Leipziger Bauwerke aus einer anderen Perspektive vorstellen, von deren Baugeschichte und den verwendeten Natursteinen erzählen. Dabei wird er vor allem die Geologie, die Herkunft, die Bearbeitung und Transportwege des jeweiligen Gesteines erläutern. Bei dieser Stadtführung können die Teilnehmer eine erstaunliche Vielfalt von verbauten Natursteinen erleben. So vermittelt der Rundgang eine kleine geologische Weltexkursion.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Müller-Denkmal gegenüber dem Hauptbahnhof (siehe hier).
Die Exkursion dauert ca. zwei Stunden. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3 Euro.