Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen

Masterstudierende der Georg-August-Universität Göttingen zu Gast an der Auwaldstation. Foto: Auwaldstation Leipzig (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Masterstudierende der Georg-August-Universität Göttingen zu Gast an der Auwaldstation. Foto: Auwaldstation Leipzig

Am 19. und 20. Februar waren 14 Masterstudierende der Georg-August-Universität Göttingen zu Gast an der Auwaldstation. Gemeinsam mit ihrem Dozenten Dr. Jago Jonathan Birk vom Geographischen Institut (Abteilung Physische Geografie) entnahmen sie Bodenproben auf zwei Wiesenflächen im Bereich der Auwaldstation sowie im Naturschutzgebiet Burgaue. Im Rahmen der Kooperation zwischen der Auwaldstation und der Universität Göttingen soll der aktuelle Zustand dieser beiden Flächen naturschutzfachlich untersucht werden. Dabei handelt es sich um die Reißwiese hinter der Auwaldstation sowie um eine Wiese im Nordosten des Naturschutzgebietes Burgaue in der Nähe des ehemaligen Schießplatzes Stahmeln. Zur Probenahme nutzten die Studierenden einen sogenannten Pürckhauer-Bohrstock. Mit diesem Gerät wird durch vorsichtiges Einschlagen in den Boden eine schmale Bodenprobe entnommen. Die gewonnenen Proben wurden dokumentiert und gesichert und werden nun in den Laboren der Universität Göttingen analysiert und ausgewertet. Ziel ist es, wichtige Erkenntnisse über Nährstoffgehalte und mögliche Belastungen der Böden zu gewinnen.

Wir bedanken uns herzlich bei der Universität Göttingen für die wertvolle Zusammenarbeit und die fachliche Unterstützung. Die gewonnenen Daten helfen uns, Entscheidungen für den Schutz und die Weiterentwicklung unserer Flächen zu treffen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Laboranalysen und die daraus ableitbaren Maßnahmen für den Naturschutz vor Ort.

 

Autorin: Caro Rackwitz – Naturschutzbeauftragte der Auwaldstation