Internationaler Plastiktütenfreier Tag
Am 3. Juli erinnern Menschen weltweit daran, wie schädlich Einweg-Plastiktüten für unsere Umwelt sind und wie wichtig nachhaltiges Handeln im Alltag ist. Der Internationale Plastiktütenfreie Tag wurde ins Leben gerufen, um auf die negativen Folgen des Plastikkonsums aufmerksam zu machen und Alternativen zu fördern.
Plastiktüten bestehen überwiegend aus Erdöl basierten Kunststoffen und werden im Durchschnitt nur wenige Minuten genutzt, bevor sie weggeworfen werden. Sie können jedoch 100 Jahre oder länger in der Umwelt verbleiben und tragen so zum Vermüllen von Landschaften, Flüssen und Meeren bei.
Für Ökosysteme wie den Leipziger Auwald ist das ein Problem: Leichtes Plastik kann über Wind und Wasser in Flüsse und Wälder gelangen, wo es Tiere gefährdet, den Boden belastet und schließlich zu Mikroplastik zerfällt. Auch wenn leichte Plastiktüten in Deutschland weitgehend verboten sind, zeigt der Aktionstag, dass wir im Alltag weiter an unserem Konsumverhalten arbeiten müssen.
Am Plastiktütenfreien Tag und darüber hinaus können wir alle einen Beitrag leisten, indem wir wiederverwendbare Tragetaschen, Körbe oder Rucksäcke nutzen und so die Menge an Plastikmüll reduzieren. Kleine Alltagsentscheidungen helfen, die Lebensräume im Auwald und darüber hinaus zu schützen.
Text: Enie Herwig, FÖJlerin der Auwaldstation