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Gute Vorsätze für die Umwelt

Blick in die Baumkronen von unten (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Blick in die Baumkronen von unten

Na, die guten Vorsätze fürs neue Jahr schon über Bord geworfen? Kein Problem, hier kommen 6 Ideen für eure nachhaltigen Vorsätze für 2026. Die Natur sagt schon mal Danke! 

 

1. Weniger Fleisch 

Fleisch ist bekanntlich sehr schlecht fürs Klima und die Natur. Für die Tierhaltung und die Futterproduktion werden oft Regenwälder abgeholzt, wodurch viele Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum verlieren, zudem werden viele Ressourcen verbraucht und sehr klimaschädliches Methan ausgestoßen. Problematisch ist dabei vor allem unser sehr hoher Fleischkonsum welcher Massentierhaltung zu Folge hat. Im Durchschnitt isst jede*r Deutsche 55 kg Fleisch im Jahr, jede Woche über ein Kilo! Um der Natur und dem Klima was Gutes zu tun, müssen wir uns aber nicht zwingend vegetarisch oder vegan ernähren. Schon seinen Fleischkonsum etwas zu reduzieren, hat eine große Wirkung. Es muss also niemand komplett auf sein Schnitzel verzichten, aber man sollte dieses wieder mehr zelebrieren und als hochwertiges Lebensmittel ansehen statt als billiges Massenprodukt. Bio-Fleisch ist dabei deutlich umweltfreundlicher, da es weniger Emissionen verursacht und weniger Wasser verbraucht. Bio-Fleisch am besten aus der Region ist also für die Natur und auch für uns besser. 

 

2. Müll vermeiden 

Müll ist überall, vom Wegesrand vor unserer Haustür bis in die Arktis und sogar als Mikroplastik in unserem Körper. Doch mancher Müll lässt sich einfach vermeiden. Obst und Gemüse statt in Plastiktüten in Mehrwegverpackungen wie Obst- und Gemüsenetze tun oder auch gar nicht verpacken. Außerdem mehrfach verwendbare Tragetüten als Einkaufstaschen verwenden und anstatt des Coffee-to-go-Bechers den eigenen Becher mitbringen. In Leipzig nehmen bereits viele Gastronomiebereiche am RECUP- und REBOWL-Mehrwegsystem teil. Auch Mülltüten müssen nicht extra gekauft werden. Oft finden sich Plastiktüten im Haushalt, die nicht mehr gebraucht werden. Ein Besuch im Unverpackt-Laden lohnt sich für die Natur ebenso. 

 

3. Leitungswasser trinken 

Auch bei Trinkwasser lässt sich Müll vermeiden. Anstatt Wasser in Plastikflaschen zu kaufen und mühsam die Treppe hochzuschleppen, einfach Wasser aus der Leitung trinken. Das vermeidet Müll und ist auch in Deutschland vollkommen unbedenklich, da Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel ist. 

 

4. Stecker ziehen

Geräte im Standby-Modus verbrauchen trotzdem Strom. Bei Fernseher, Drucker und anderen Geräten, die du gerade nicht benutzt also einfach den Stecker aus der Steckdose ziehen. Das spart Geld und hilft der Umwelt. Übrigens: Ladekabel verbrauchen in der Steckdose ununterbrochen Strom, auch wenn gar keine Geräte zum Aufladen angeschlossen sind! Stecker raus! 

 

5. Oft länger gut 

Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem. In Deutschland werden jährlich ca. 10,8 t Lebensmittel weggeworfen und 6,3 t davon in privaten Haushalten! Dabei sind viele Lebensmittel auch nach dem Ablaufen des Mindesthaltbarkeitsdatum noch gut genießbar. Wirf sie, wenn sie abgelaufen sind, also nicht gleich weg, sondern schaue, ob sie noch gut sind. Durch Riechen und Kosten lässt sich dies gut testen. 

 

6. Gemeinnützige Organisationen unterstützen

An gemeinnützige Organisationen zu spenden, hilft diesen, wichtige Projekte umsetzten zu können. Je nach Organisation kann man damit auch viel für den Natur- und Umweltschutz tun. Auch die Auwaldstation freut sich über Spenden und Unterstützung.

 

Fazit 

Kleine Veränderungen im Alltag können eine große Wirkung für die Natur haben. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern darum, überhaupt etwas zu tun. Wenn jeder also etwas Kleines tut, können wir zusammen Großes erreichen. 

 

Autor*in: Laura Glässer, FÖJ Auwaldstation