Die historische Kegelbahn im Schlosspark

Die Kegelbahn gehört zum ehemaligen Sternburg`schen Rittergut und ist eine der ältesten noch erhaltenen Gebäude-Kegelbahnen Sachsens. Wir wollen dieses Denkmal nach historischem Vorbild sanieren, einen Ausstellungsraum und einen Veranstaltungsraum schaffen.
Aufgrund der gesteigerten Nachfrage an Umweltbildungsveranstaltungen der in unmittelbarer Nähe befindlichen Auwaldstation soll der ehemalige Aufenthaltsraum zu einem beheizbaren Seminarraum umgestaltet werden.
Für dieses nächste große Projekt bitten wir um Spenden, da wir den Umbau nicht vollständig aus Fördermitteln finanzieren können.

Wildkatzentag für die ganze Familie

Am Sonntag, dem 14. August ab 14 Uhr lädt die Auwaldstation Leipzig zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen wieder zum Wildkatzentag für die ganze Familie ein.

Nachdem sie lange Zeit in Sachsen als ausgestorben galt, sind Wildkatzen seit wenigen Jahren wieder in Sachsens Wäldern ansässig, die erste kleine Population lebt im Leipziger Auwald.

Mit Spiel und Spaß können große und kleine Wildkatzenfreunde bei einem bunten Programm die Europäische Wildkatze und ihre Lebensweise kennen lernen und mehr über und die Gefährdung der scheuen Jägerin erfahren.

Teilnahmebeitrag: kostenfrei;
mit Voranmeldung per Telefon oder E-Mail

Sommertheater in der Auwaldstation

Prinzessin Isabell und der Kartoffelkönig

Im Schloss folgt ein Fest dem anderen, der König lebt in Saus und Braus, Essen ist sein Leben. Dabei wird er dicker und kränker und kann nicht mehr regieren. Seine Tochter möchte ihm gerne helfen, doch wie? Ein falscher Ratgeber hat sich im Schloss eingenistet und lässt niemanden an den König heran. Er flüstert ihm ein, sein ungesundes Leben fortzusetzen. Da kommt der Prinzessin ganz unerwartet das lustige Gemüsevolk aus dem Ökoland zu Hilfe.

Nach einem Märchen von Urte Grauwinkel.

Sonntag, 07. August 2022, 16 Uhr
Ab 4 Jahren

Reservierung über www.puppentheater-sterntaler.de / Tel. 0341 961 54 35

Vogelschlag

Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

In Deutschland sterben jährlich über 18 Millionen Vögel durch Kollisionen mit Glasfassaden oder Fensterscheiben. Vogelschlag an Glas ist damit die Haupttodesursache für unsere heimischen Wildvögel. Eine Gefahr, die meist unerkannt bleibt, da die Tiere nicht am Unfallort verenden, sondern nach dem Aufprall unter Schock fliehen und später ihren Verletzungen erliegen.

Leider wird immer noch zu wenig auf vogelfreundliche Architektur geachtet. Dabei können auch mit einfachen Mitteln Bushaltestellenhäuschen, verglaste Bahnhöfe oder andere Gebäude mit Glasfassaden nachgerüstet werden. Sind wir Menschen doch verantwortlich für diese Gefahrenquelle. Ziel ist es, Glasscheiben als Hindernis sichtbar zu machen. Dies lässt sich durch individuell gestaltete Außenverkleidungen realisieren. So können Sonnenschutzsysteme aus Holz, Planen oder Metall Fenster für Vögel sichtbar machen. Aber auch bestimmte Muster, die als Hindernis wahrgenommen werden, an der Glasaußenseite angebracht, können große positive Veränderungen herbeiführen. Der BUND gibt hochwirksame vogelfreundliche Muster heraus. Der Farbfokus liegt hier bei schwarz, weiß, rot und orange, da diese Farben von Vögeln besonders gut wahrgenommen werden können. Bei vertikalen Elementen dürfen maximal 10 Zentimeter Abstand sein. Bei horizontalen Linien sollte der Abstand noch geringer sein. Die häufig verwendeten Vogelsilhouetten, aber auch UV-Stifte sind kein wirksamer Schutz vor Kollisionen. Bestenfalls achtet man schon in der Planung von Gebäuden darauf, dass Muster direkt in Glasscheiben geätzt oder per Siebdruck aufgebracht werden. Selbst ein einfacher Kordelvorhang oder ein Mückennetz kann Vögeln helfen, die Glasfront als Hindernis wahrzunehmen.

Das Sichern von Schulfenstern vor dem Vogelschlag kann, wie bei einem Kunstprojekt in einer Berliner Schule, eine wunderbare Projektidee für Schulen darstellen. Die Berliner SchülerInnen gestalteten die Muster und Aufkleber selbst, brachten diese am Schulgebäude an und setzten sich so mit der Gefährdung unserer Wildvögel auseinander. Diese Idee lädt zum Nachahmen ein!

Beeren – das Superfood boomt

Bild von StockSnap auf Pixabay

Jetzt zur Erntezeit können wir uns kaum davor retten. Selbst für Nicht-Gartenbesitzer bieten #mundraub, #foodsharing und der Wochenmarkt Beerenobst in Hülle und Fülle. In der kalten Jahreszeit sieht das anders aus. Trotzdem mag kaum einer auf sein Blaubeer-Topping, Erdbeertörtchen oder das Fingerfood für die Kleinsten verzichten. Der Griff zur Himbeere aus Marokko oder Erdbeere aus Spanien beim nächsten Discounter liegt oft näher, als zur Haupterntezeit vorzusorgen.

Wir nennen euch heute 5 gute Gründe, warum ihr nicht zum Discounter-Obst greifen solltet und zeigen euch altbewährte Methoden, euren Vorratsschrank für den langen Winter aufzustocken.

  1. Die Ökobilanz:

Der Anbau von Heidelbeere, Erdbeere und Co. erfolgt in aller Regel in sehr trockenen Regionen. Das bleibt nicht ohne Folgen für Mensch und Natur: Grundwasser wird abgepumpt, Schmelzwasser wird umgeleitet und Staudämme werden gebaut. Auch nicht förderlich sind die Transportwege. Heidelbeeren aus Chile und Peru legen 13.000 Kilometer Schiffsreise zurück.

  1. Pestizidbelastung:

Da die Schimmelgefahr für die langen Transportwege groß ist, sind die Grenzwerte für Fungizide bei Obst aus dem Ausland höher. Hinzukommt eine deutlich höhere Insektizidbelastung.

  1. Müllproblematik:

Leider ist ein Großteil unseres Obstes im Supermarkt immer noch in Plastik verpackt. Und so landet nach jedem Kauf ein Haufen Verpackungsmüll in der Tonne. 

  1. Arbeitsbedingungen:

Anbau und Ernte machen sich nicht von allein. Die Löhne der Erntehelfer sind jedoch verschwindend gering. Die günstigere Importware wird dann meist lokalen Produkten vorgezogen. Für deutsche Erzeuger ein großes Problem.

  1. Vorsorge:

Angesichts steigender Lebensmittelpreise und der Sorge der Lebensmittelknappheit macht es Sinn, dass wir uns darauf besinnen, wie früher vorgesorgt wurde. Erntezeit war Einkochzeit. Auch Beeren können durch Dörren, Einkochen, Einfrieren oder Einlegen auf einfache Weise haltbar gemacht werden.

Wie wäre es denn mit eingeweckten Kirschen mit Zimt und Vanille als Weihnachtsdessert? Oder Erdbeeren aus dem Tiefkühlfach für das Porridge?