Eine gute Tat zum Jahresbeginn

Letztes Wochenende legten die Jungen Naturwächter Hand an gegen das Baumsterben im Leipziger Auwald. Gemeinsam mit unserem Ehrenamtlichen Herrn Seifert pflanzten sie eine Stieleiche im Schlosspark Lützschena. Der Jungbaum ist ein toller Anlaufpunkt für unsere nächsten Treffen, dessen Pflege die Kinder übernehmen.

Neben der Pflanzaktion entdeckten wir Spuren von Reh, Fuchs und Specht und lernten diese zu unterscheiden. So bietet auch der Winter viele Möglichkeiten für Entdeckungstouren. Wir erfuhren, dass sich Spuren nicht auf Trittsiegel beschränken, sondern überaus vielfältig sein können. So lernten wir unterschiedliche Fraßspuren kennen, entdeckten Wildwechsel und untersuchten Gewölle – mit erstaunlichen Erkenntnissen.

Nach diesem Treffen wissen wir, warum Gips, Spiegel und Taschenlampe zur nächsten Detektivtour einfach dazu gehören.

Es hat wieder Spaß gemacht. Danke an alle TeilnehmerInnen.

Sport und Naturschutz gehen auch zusammen

Funk Dooby from Kent, UK, Plogging with Coastal Striders – FUNK9730 (42405061590), CC BY-SA 2.0

Mit dem neuen Jahr assoziieren viele einen Neustart oder Wandel der Gewohnheiten. Dabei können Anzahl und Größe der Vorsätze manchmal nicht groß genug sein. Die Motivation geht dann oft schnell verloren. Wie wäre es aber, wenn man zwei Vorsätze gleich miteinander verbindet?

Eine Variante Sport und Naturschutz zu kombinieren, heißt plogging. Plogging setzt sich zusammen aus dem Wort „plocka“ (schwedisch) für sammeln und Jogging und steht für eine Natursportart, bei der Müll aus der Umwelt aufgesammelt wird, um ihn dem Recylingkreislauf zurückzuführen. Ein weltweiter Trend, der Intervalltraining mit dem Kampf gegen die Vermüllung der Landschaft verbindet. Plogger gibt es inzwischen auch deutschlandweit. Hier vereinen sich sportliche Aspekte, gemeinsame Aktivität und soziales Engagement. Damit ist plogging ein Trend, der in unseren Städten hoffentlich zur Gewohnheit wird und immer mehr Nachahmer findet.

Setzen wir ein Zeichen!

Karotten-Hummus statt Käsebrot

Der Januar steht für viele Menschen für ein Neuanfang. Eine super Gelegenheit, auf dem Abendbrot etwas Neues zu wagen.
Aus Karotten, Kichererbsen, Knoblauch, Öl und verschiedenen Gewürzen entsteht ein Karotten-Hummus, eine super Alternative zum täglichen Käsebrot. In einem Einmachglas mit Öl hält sich der Hummus bis zu zwei Wochen im Kühlschrank.
Im Vergleich zu einem Käsebrot inklusive Butter mit
388 kg Co2 – Äquivalenten verursacht ein Hummusbrot nur knapp ein Dreißigstel (!) der Emissionen.


[Werte sind ohne Brot berechnet]

[Quelle: www.app.klimateller.de]

+++ Lesung mit Cornelia Heyse entfällt +++

Leider muss die Lesung mit Cornelia Heyse
am 16. Januar 16:00 Uhr im Leipziger Hotel entfallen.

 

Zigarettenstummel in der Umwelt

Was machen Sie mit Ihren Zigarettenresten?

Was vielen nicht bewusst ist: Zigarettenstummel sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern ein globales Problem für unsere Ökosysteme und damit auch für unsere Gesundheit.

Die Filter aus Zelluloseacetat-Fasern zersetzen sich erst nach Jahren, im Salzwasser erst nach mehreren hundert Jahren. Laut dem Zentrum für Polar- und Meeresforschung sind Zigaretten-Rückstände bereits im Packeis der Arktis nachzuweisen. Ein trauriger Fakt. » weiterlesen