Rendezvous im Schlosspark

Am 09. Juli 2022 laden wir ein zu einem musikalisch-literarischen Rundgang durch den Schlosspark Lützschena mit Geschichte und Geschichten rund um den Schlosspark anlässlich der Entstehung des Parks vor 200 Jahren.

Mitwirkende : Tamara Korber, Cornelia Heyse, Dr. Ingolf Huhn, Matthias Brenner;
Musikalische Leitung: Matthias Erben,
Choreografie: Sigrun Kressmann

Beginn: 09. Juli 2022 um 11 Uhr und 15 Uhr
Treffpunkt :
Schloss Lützschena, Schlossweg 9a, 04159 Leipzig

Anmeldung erbeten per E-Mail oder Telefon

Die Gottesanbeterin

Von einem Exoten im Raum Leipzig, der Gottesanbeterin, handelt ein Vortrag von Ralf Mäkert vom Naturschutzinstitut Leipzig.

Hierzu laden wir herzlich ein am
Sonntag, dem 03. Juli ab 15 Uhr.

Der Eintritt ist kostenfrei,
mit Voranmeldung per E-Mail oder Telefon. 

Wenn Unwissenheit Tiere tötet

Mauersegler, die Luftakrobaten unserer Städte

Wer einmal an einem Sommerabend auf den Ruf und das abenteuerliche Flugspiel dieser Tiere aufmerksam geworden ist, vergisst sie nicht mehr so schnell. Mauersegler verbringen – mit Ausnahme der Brutzeit – ihre komplette Lebenszeit in der Luft. Sie ernähren sich von Luftplankton, fischen ihr Nistmaterial aus der Luft und schöpfen Wasser im Fliegen. Sie putzen und paaren sich und schlafen sogar in schwindelerregender Höhe.

Ihr Leben findet völlig fern vom Menschen statt, aber doch hängt ihre Existenz von uns ab. Als Höhlenbrüter legen Mauersegler Nester in Spalten, Nischen und Lücken von Gebäuden an. Das war nicht immer so. Erst mit den Menschen wurden geeignete Baumhöhlen immer seltener. Haben die Vögel an einem Ort erfolgreich Junge aufgezogen, kehren sie jedes Jahr in dieses Nest zurück. Bei Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten werden aber auch die letzten Spalten verschlossen und damit jahrelange Brutplätze zerstört. Dabei sind bereits vorhandene Nistplätze nach deutschem und auch europäischem Recht geschützt und ihre Entfernung oder Verschließung strafbar. Für die ortstreuen Tiere ist der Verlust der Nester ein nicht zu unterschätzender Gefährdungsfaktor. » weiterlesen

Wiesensafari mit den Jungen Naturwächtern

Lange war es ruhig um die Jungen Naturwächter der Auwaldstation. Der Sommer hielt uns auf Trab und war gefüllt mit wunderschönen Thementagen mit unseren neugierigen Naturentdeckern.

Im Juni gingen wir gemeinsam auf Wiesensafari. Das ging ganz ruhig und bedächtig, aber auch schnell und lebendig.

Dabei trafen wir nicht nur auf zahlreiche Insekten, Spinnen- und Weichtiere, wie Aaskäfer, Krabbenspinnen und Schnirkelschnecken sondern fanden auch heraus, dass Wiesen auch richtige Apotheken sind. Gegen fast alles ist ein Kraut gewachsen und in flüssige Schokolade getaucht, schmeckt sogar Brennnessel richtig gut.

Außerdem wissen wir nun, wie man Insekten – auch ohne sie anzufassen – fangen kann und dass es sich mit Lehm und Naturmaterialien super bauen lässt. Ein Tag auf der Wiese verfliegt viel zu schnell. Nur gut, dass unser nächstes Treffen nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Mensch-Tier-Begegnungen in der Setzzeit

Gerade jetzt im Mai und Juni sind Begegnungen mit Jungtieren von Hasen, Reh und den inzwischen stark gefährdeten Wiesenbrütern ein großes Problem. Wie verhalten wir uns richtig, um den Tieren ein unversehrtes Aufwachsen in unserer Kulturlandschaft zu ermöglichen?

Treffen wir beim Spaziergang auf ein scheinbar verlassenes Jungtier, fassen wir dieses keinesfalls an. Die Gefahr ist groß, dass die Säugetier-Mutter ihr Kind sonst nicht mehr annimmt. Rehe lassen ihr Kitz für mehrere Stunden allein und besuchen es nur zum Säugen und Reinigen. Danach verlassen sie es zum Schutz vor Feinden. Bei Gefahr drückt sich das Jungtier an den Boden und verharrt so regungslos. Spaziergänger sollten sich zum Wohl des Tieres zügig zurückziehen. Gibt es doch Zweifel, ob das Jungtier noch von einer Mutter versorgt wird, wendet man sich an den entsprechenden Jagdpächter. » weiterlesen