Wildkatzentag in der Auwaldstation

©Thomas Stephan

Anlässlich des Internationalen Tags der Katze am 8. August lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen am Sonntag von 14:00-17:00 Uhr zum Wildkatzentag für die ganze Familie in der Auwaldstation Leipzig ein.

Nachdem sie lange Zeit in Sachsen als ausgestorben galt, sind Wildkatzen seit wenigen Jahren wieder in Sachsens Wäldern ansässig, die erste kleine Population lebt im Leipziger Auwald. Um Kinder und Jugendliche schon früh für die Themen Biodiversität und Wildkatze zu sensibilisieren, hat der BUND Sachsen ein besonderes Konzept zur Umweltbildung initiiert: die Wildkatzenrucksäcke.

©BUND Sachsen // Theresa Warnk

Der Wildkatzenrucksack wird am Sonntag offiziell an die Auwaldstation Leipzig übergeben. Familien und Kinder haben dann die Möglichkeit spielerisch den Inhalt des Rucksacks zu testen. Zusätzlich gibt es ab 15 Uhr einen Vortrag mit der Wildkatzenexpertin Almut Gaisbauer über die Wildkatzen im Leipziger Auwald.

14 Uhr  Offizielle Übergabe und Spiele mit dem Wildkatzenrucksack

15 Uhr Vortrag mit Wildkatzenexpertin Almut Gaisbauer

16-17 Uhr Spiele mit dem Wildkatzenrucksack

Lebendige Mauern

© Auwaldstation

Trockenmauern sind vom Menschen gemachte sogenannte Sekundärbiotope. Doch leider als solche heute kaum noch zu finden. Durch Betonwände oder Zäune abgelöst, sind damit auch zahlreiche Pflanzen- und Tierarten bedroht. Dabei dienen Mauerspalten und -oberflächen wechselwarmen Eidechsen und Schlangen aber auch Wildbienen als Rückzugsort oder Platz zum Aufwärmen. Schützende Mauerlöcher werden sogar von kleineren Vogelarten und Erdkröten bewohnt. Zudem bilden auf Steinen wachsende Flechten und Moose die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Kleinstlebewesen.
Möchte man einen solch vielfältigen Ort in seinem Garten schaffen; wählt man sich einen sonnigen Platz in Südlage. Eine kostengünstige und ökologisch wertvolle Alternative zum Kauf von neuen Natursteinen ist die Verwendung alter Ziegel, Pflastersteine oder Gehwegplatten z.B. aus einem Abbruch. Steine werden dann in Form einer Mauer oder eines einfachen Steinhaufens lose aufeinander geschichtet ohne jegliche Form von Mörtel zu nutzen. Mit geringen Mengen lehmiger Erde als Fugenfüller lassen sich Unebenheiten ausgleichen und Ansiedlungsmöglichkeiten für Mauerpfeffer schaffen.

© Auwaldstation

Ob als Stützmauer oder Kräuterspirale, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Entstandene Ritzen können mit einheimischen Steingartenpflanzen bepflanzt werden oder ganz frei gelassen werden. Möchte man einen Steingarten anlegen, achte man auf einen humus- und nährstoffarmen, steinigen, wasserdurchlässigen Boden. Hier bietet sich eine gute Möglichkeit Bauschutt weiterzuverwenden und in den Boden einzuarbeiten.
Fazit: Steinhaufen und Trockenmauern sind nicht nur leicht zu errichten, brauchen kaum Pflege und werden mit dem Alter immer schöner; sie sind auch wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Sommerferien in der Auwaldstation!

 

Die Ferien haben begonnen und die Auwaldstation lädt wieder ein!

Auch in diesen Sommerferien gibt es wieder ein abwechslungsreiches Programm für alle Ferienkinder. Es ist wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Freut euch auf Angebote wie Porsche Safari und Schlaufuchs-Rallye, eine Schatzsuche und einen Workshop. Ihr könnt euch telefonisch anmelden unter 0341-46 21 895 oder per E-Mail unter

Hier und weiter unten gibt es nähere Infos zu den einzelnen Angeboten:

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BodenL(i)eben – Ein weiterer schützenswerter Lebensraum in unseren Gärten

© Auwaldstation

Unser Boden ist mehr als eine krümelige Masse. Ein gesunder Boden ist Leben pur. Eine Schaufel voll Bodenerde beinhaltet mehr Lebewesen als es Menschen auf der Erde gibt. Neben Unmengen an Bakterien und Pilzen, finden sich Einzeller, Fadenwürmer, Milben, Asseln, Larven, Regenwürmer und vieles mehr. Die Bodenorganismen zersetzen totes organisches Material. Durch den Abbau werden gespeicherte Nährstoffe wieder Pflanzen zur Verfügung gestellt. » weiterlesen

Vortrag und Exkursion zum Vogel des Jahres 2021

Am 10. Juli 2021, um 14:00 beginnt in der Auwaldstation ein Vortrag des NABU Leipzig mit anschließender Exkursion zum Rotkehlchen, dem Vogel des Jahres 2021. Zum ersten Mal wurde der Vogel des Jahres in einer öffentlichen Wahl bestimmt.

So stellte sich das Rotkehlchen in seinem Wahlprogramm vor:

„Ob im Wald oder im Garten: Ich mag’s gern unordentlich. Unter Laub und Zweigen finde ich mein Futter und liebe es, mich im Gestrüpp zu verstecken. Dabei bin ich gar nicht scheu. Ich komm gern näher, wenn ihr eure Beete umgrabt. Schließlich fällt dabei manchmal was für mich ab. Wählt mich, wenn ihr Vielfalt im Garten liebt!“

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über oder Tel. 6884477

Kosten: 3 €