Puppentheater Sterntaler mit Dornröschen

Das Puppentheater Sterntaler ist am 22. August von 16:00-16:45 Uhr zu Gast in der Auwaldstation. Gespielt wird eine Geschichte nach dem Märchen der Brüder Grimm für Zuschauer ab 4 Jahre.

Im Märchen von der schlafenden Prinzessin wird erzählt, gesungen, gespielt, und die Kinder können einige Mitspielaktionen erleben.

Die freche Küchenmaus Millie Mäusezahn weiß alles über das Schloss und seine Bewohner, denn sie ist die oberkönigliche Küchenmaus und kennt jeden Winkel des Schlosses.

Doch warum das Königspaar keine Kinder bekommt? Das wundert sie schon lange. Als ein Frosch der Königin weissagt, dass sie eine Tochter zur Welt bringen wird, ist die Freude des Königspaares riesengroß. Ein Fest soll gefeiert werden und die dreizehn Feen des Landes sollen geladen werden, um ihre guten Wünsche zu überbringen.

Doch es gibt nur 12 goldene Teller im Schloss und so wird kurzerhand die 13. Fee ausgeladen. Sie soll nichts vom Fest erfahren! Doch eine Fee wäre keine Fee, wenn sie sich einfach ausladen ließe und so nimmt das Schicksal seinen Lauf…

Was nun passiert, darauf könnt ihr gespannt sein! Millie Mäusezahn wird euch mit Witz und Augenzwinkern über alle Geschehnisse im Schloss berichten.

Kartenreservierung unter https://www.puppentheater-sterntaler.de/spielplan.html

Wildkatzentag in der Auwaldstation

©Thomas Stephan

Anlässlich des Internationalen Tags der Katze am 8. August lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen am Sonntag von 14:00-17:00 Uhr zum Wildkatzentag für die ganze Familie in der Auwaldstation Leipzig ein.

Nachdem sie lange Zeit in Sachsen als ausgestorben galt, sind Wildkatzen seit wenigen Jahren wieder in Sachsens Wäldern ansässig, die erste kleine Population lebt im Leipziger Auwald. Um Kinder und Jugendliche schon früh für die Themen Biodiversität und Wildkatze zu sensibilisieren, hat der BUND Sachsen ein besonderes Konzept zur Umweltbildung initiiert: die Wildkatzenrucksäcke.

©BUND Sachsen // Theresa Warnk

Der Wildkatzenrucksack wird am Sonntag offiziell an die Auwaldstation Leipzig übergeben. Familien und Kinder haben dann die Möglichkeit spielerisch den Inhalt des Rucksacks zu testen. Zusätzlich gibt es ab 15 Uhr einen Vortrag mit der Wildkatzenexpertin Almut Gaisbauer über die Wildkatzen im Leipziger Auwald.

14 Uhr  Offizielle Übergabe und Spiele mit dem Wildkatzenrucksack

15 Uhr Vortrag mit Wildkatzenexpertin Almut Gaisbauer

16-17 Uhr Spiele mit dem Wildkatzenrucksack

Lebendige Mauern

© Auwaldstation

Trockenmauern sind vom Menschen gemachte sogenannte Sekundärbiotope. Doch leider als solche heute kaum noch zu finden. Durch Betonwände oder Zäune abgelöst, sind damit auch zahlreiche Pflanzen- und Tierarten bedroht. Dabei dienen Mauerspalten und -oberflächen wechselwarmen Eidechsen und Schlangen aber auch Wildbienen als Rückzugsort oder Platz zum Aufwärmen. Schützende Mauerlöcher werden sogar von kleineren Vogelarten und Erdkröten bewohnt. Zudem bilden auf Steinen wachsende Flechten und Moose die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Kleinstlebewesen.
Möchte man einen solch vielfältigen Ort in seinem Garten schaffen; wählt man sich einen sonnigen Platz in Südlage. Eine kostengünstige und ökologisch wertvolle Alternative zum Kauf von neuen Natursteinen ist die Verwendung alter Ziegel, Pflastersteine oder Gehwegplatten z.B. aus einem Abbruch. Steine werden dann in Form einer Mauer oder eines einfachen Steinhaufens lose aufeinander geschichtet ohne jegliche Form von Mörtel zu nutzen. Mit geringen Mengen lehmiger Erde als Fugenfüller lassen sich Unebenheiten ausgleichen und Ansiedlungsmöglichkeiten für Mauerpfeffer schaffen.

© Auwaldstation

Ob als Stützmauer oder Kräuterspirale, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Entstandene Ritzen können mit einheimischen Steingartenpflanzen bepflanzt werden oder ganz frei gelassen werden. Möchte man einen Steingarten anlegen, achte man auf einen humus- und nährstoffarmen, steinigen, wasserdurchlässigen Boden. Hier bietet sich eine gute Möglichkeit Bauschutt weiterzuverwenden und in den Boden einzuarbeiten.
Fazit: Steinhaufen und Trockenmauern sind nicht nur leicht zu errichten, brauchen kaum Pflege und werden mit dem Alter immer schöner; sie sind auch wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Sommerferien in der Auwaldstation!

 

Die Ferien haben begonnen und die Auwaldstation lädt wieder ein!

Auch in diesen Sommerferien gibt es wieder ein abwechslungsreiches Programm für alle Ferienkinder. Es ist wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Freut euch auf Angebote wie Porsche Safari und Schlaufuchs-Rallye, eine Schatzsuche und einen Workshop. Ihr könnt euch telefonisch anmelden unter 0341-46 21 895 oder per E-Mail unter

Hier und weiter unten gibt es nähere Infos zu den einzelnen Angeboten:

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BodenL(i)eben – Ein weiterer schützenswerter Lebensraum in unseren Gärten

© Auwaldstation

Unser Boden ist mehr als eine krümelige Masse. Ein gesunder Boden ist Leben pur. Eine Schaufel voll Bodenerde beinhaltet mehr Lebewesen als es Menschen auf der Erde gibt. Neben Unmengen an Bakterien und Pilzen, finden sich Einzeller, Fadenwürmer, Milben, Asseln, Larven, Regenwürmer und vieles mehr. Die Bodenorganismen zersetzen totes organisches Material. Durch den Abbau werden gespeicherte Nährstoffe wieder Pflanzen zur Verfügung gestellt. » weiterlesen