Sommer- Ferien- Auwaldstation!

In den diesjährigen Sommerferien begeben wir uns auf die „Suche nach den sagenumwobenen Schatz“ (und lernen ganz nebenbei den Auwald und seine Bewohner kennen), backen Leckeres aus selbst gesammelten Wildpflanzen, gehen in den umliegenden Gewässern keschern und untersuchen die dortige Wasserwelt und tauchen beim Auwald-Wildniscamp drei Tage lang in das „Abenteuer Natur“ ein.

Schließlich gehen wir der Frage nach, warum in Duschgel Mikroplastik enthalten ist und wie es auf unseren Tellern landet. Dabei stellen wir unser eigenes, garantiert plastikfreies Duschgel her!

Wer die beeindruckende Artenvielfalt auf dem naturnahen Offroad-Gelände von Porsche Leipzig entdecken will, kommt mit auf „Porsche Safari“! » weiterlesen

11. August 2019: Wildkatzentag für die ganze Familie

Anlässlich des Internationalen Tags der Katze am 8. August lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen am Sonntag, 11. August 2019 von 14:00-17:00 Uhr zum Wildkatzentag für die ganze Familie in der Auwaldstation Leipzig ein: Quiz, Spiele und ein Vortrag zu den aktuellen Ergebnissen des Wildkatzenmonitorings im Leipziger Auwald werden angeboten. Mit Spiel und Spaß können große und kleine Wildkatzenfreunde bei einem bunten Programm die Europäische Wildkatze und ihre Lebensweise kennen lernen und mehr über und die Gefährdung der scheuen Jägerin erfahren. » weiterlesen

Clara radelt westwärts – eine Radtour zum Speck von Sternburg’schen Schlosspark Lützschena

Postkarte - Clara im Park
© Charlotte Van Lie & Martin Patze

Anlässlich des Clara Schumann Jubiläums 2019 veranstaltet der Notenspur Leipzig e.V. in Kooperation mit dem ADFC Leipzig und der Auwaldstation Leipzig eine geführte Radtour zum Speck von Sternburg’schen Schlosspark Lützschena. Los geht es um 11 Uhr auf dem Richard-Wagner Platz in der Leipziger Innenstadt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Auf dem Leipziger Notenrad und dem Elsterradweg geht es dann Richtung Lützschena. Angekommen in der Auwaldstation, kann hier bei Selbstverpflegung auf der Wiese gepicknickt werden. Begrenzte Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Danach besteht die Möglichkeit für alle Interessierten ab 14 Uhr an einer Parkführung mit anschließender Einweihung des Schumann’schen Gedenksteins gegenüber des Dianatempels teilzunehmen. Ab 15:30 Uhr wird das Ensemble Soneo aus Berlin ein Kammerkonzert im Grünen vor der Auwaldstation geben. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ab 14 Uhr sind natürlich auch alle, die nicht mit dem Fahrrad unterwegs sind, herzlich zur Parkführung, Einweihung und zum Konzert eingeladen.

Zukunftsmacher-Abschlusscamp in Affalter/ Erzgebirge

Am Montag, den 15.07.2019, trafen sich die Teilnehmer des Zukunftsmacher-Camps am Leipziger Hauptbahnhof um in Richtung Westerzgebirge aufzubrechen. Nach der Fahrt mit Zug, Schienenersatzverkehr und Bus kamen wir in Affalter an, von wo wir die letzte Strecke zu Fuß zur Naturherberge zurücklegten. Nach dem Bezug der Zimmer beschäftigten wir uns mit einem ersten Aktions-Block zum Thema Mobilität und Klima. Dabei wiederholten wir noch einmal die Themenbereiche Klimawandel (natürlicher und menschengemachter), CO2-Ausstoß und verbanden dies mit den verschiedenen Fortbewegungsmitteln. Mit Hilfe verschiedener Aktionen wurden diese Themen spielerisch gefestigt.
Nach dem Abendessen, das wie alle weiteren Mahlzeiten vegan/vegetarisch zubereitet war, gab es noch freie Zeit zum Entspannen. Leider war das Freibad geschlossen!
 
Am nächsten Tag bestand noch vor dem Frühstück die Möglichkeit, bei der Fütterung der Tiere der Naturherberge (Rhön-Schafe und Kaninchen) mitzuhelfen.
Der zweite Tag stand nach einer kurzen Wiederholung der Inhalte vom Vortag ganz im Zeichen der Ernährung und ihrer Auswirkung auf unser Klima. Wir erkundeten, woher verschiedene Nahrungsmittel zu uns in die Geschäfte kommen und erkannten, dass unsere Ernährung ebenfalls Einfluss auf das Klima hat, dass CO2 und andere Klimagase durch den Transport aber auch durch die Herstellung der Lebensmittel ausgestoßen werden. Die klimaschonendere Alternative besteht im  Verzehr von regionalem und saisonalem Obst und Gemüse sowie im (teilweisen) Verzicht auf tierische Produkte. Auch in diesem Aktions-Block gab es verschiedene spielerische Elemente.
 
Nach dem Mittagessen begaben wir uns auf eine Wanderung entlang des Bienen- und Insektenpfades und lernten, welchen Einfluss Insekten auf unsere Ernährung haben und was man zu ihrem Schutz tun kann. Wer wollte, konnte mit der Beantwortung eines Fragebogens an der Verlosung von kleinen Preisen, welche die Naturherberge ausgelobt hatte, teilnehmen.
Anschließend bereiteten wir in der Waldküche die Suppe sowie den Stockbrot-Teig für das Abendessen vor und ließen uns beides am Lagerfeuer schmecken.
 
Der Mittwoch begann nach einer kurzen Auffrischung des Vortags mit dem Workshop „Von der Wolle zur Socke“. Da es vor dem Frühstück wieder die Möglichkeit gegeben hatte, die Tiere zu fütter, waren uns Rhön-Schafe bereits bestens bekannt. Deren Wolle wird in der Naturherberge weiter genutzt. Welche Arbeitsschritte dazu nötig sind, lernten wir kennen. Zunächst besuchten wir den Kräutergarten, in dem einige Pflanzen wachsen, mit denen die Rohwolle gefärbt wird, nachdem sie von groben Verunreinigungen gesäubert ist. Wir lernten, dass besonders gelbe bis grüne Farbtöne erreicht werden, welche durch die Zugabe von Alaun intensiviert werden können. Dann setzten wir uns selbst in die Spinnstube, um die Wolle zunächst zu kardieren (das heißt, zu kämmen und von Verfilzungen zu befreien), anschließend entweder mit der Handspindel oder dem Spinnrad zu spinnen und schließlich zu Garn zusammenzudrehen, welches auf eine Haspel gestreckt und damit entspannt wird. Im Anschluss war die Wolle fertig, um sie zu verstricken. Einige Beispiele von Socken und Taschen bekamen wir noch gezeigt, bevor es schon wieder Zeit zum Mittagessen war.
 
Am Nachmittag ging es weiter mit dem Themenbereich Konsum und insbesondere mit dem Thema Plastik. Wir verfolgten den Lebensweg einer Plastiktüte und erkannten, dass sie die allerkürzeste Zeit als Plastiktüte eine Funktion hat. Auch erkundeten wir in einem gemeinsamen Brainstorming, was jeder gegen den Plastikwahn tun kann.
 
Der Donnerstag stand bereits im Zeichen der Abreise. Nachdem wir die Zimmer beräumt hatten, machten wir uns noch auf zu einer Wanderung auf dem Schieferlehrpfad. Dort lernten wir die Verwendung und den Abbau von Schiefer hautnah kennen, da die Naturherberge an und auf ehemaligen Schiefer-Tagebauen und deren Abraumhalden gebaut ist. Wir erkundeten die Landschaft und die Natur und machten uns im Anschluss auf die Rückfahrt, welche noch mit kleineren Hindernissen verbunden war. Dennoch kamen wir halbwegs pünktlich wieder in Leipzig an und konnten auf ereignisreiche vier Tage im Zukunftsmacher-Camp zurückblicken.

Meigl Hoffmann – Am Stand der Dinge

Am Sonntag, den 21.07.2019 um 18 Uhr präsentiert uns Meigl Hoffmann das Kabarett „Am Stand der Dinge“.

Er schlüpft hierfür in viele verschiedene Rollen, u.a. die des King Kiosk-Besitzers. Witzig, spritzig und charmant widmet er sich somit den Alltagsthemen. Sie können sich auf ein turbulentes Programm mit großem Unterhaltungswert freuen. Es darf gelacht, gedacht und gesungen werden.

Restkarten können zu den Öffnungszeiten der Auwaldstation oder ab Sonntag 17 Uhr an der Abendkasse für 10,- EUR erstanden werden.

Junge Auwald- Ranger schauen über den Auwald- Rand

Endlich war es soweit! Zu Beginn der zweiten Sommerferienwoche begaben sich die Jungen Auwald- Ranger auf große Fahrt. Das Ziel unserer viertägigen Abschlussfahrt war das idyllisch an der sachsen- anhaltinischen Elbe gelegene Umweltbildungszentrum Ronney.

Dort angekommen, begrüßte uns nicht nur das dortige Team, sondern mit lautem Geklapper auch das dort nistende Storchenpaar. Den direkt darunterliegenden Garten mit vielen Heilpflanzen, leckeren Beerensträuchern und allerlei Getier besuchten wir gleich nach einem ersten Rundgang auf dem weitläufigen Gelände.

Warum wir auf diesem Camp vegetarisch kochen werden und was unser Essen mit dem Schutz von Natur und Umwelt zu tun hat, erfuhren wir beim anschließenden Wettspiel.

Vor dem abendlichen Lagerfeuer, auf das wir dank des kühlen, feuchten Wetters der vergangenen Tage nicht verzichten mussten, statteten wir der nahegelegenen Elbe einen ersten Besuch ab.

Auch am zweiten Tag war der Himmel noch bedeckt, so dass wir die Abschlussrallye zur Erlangung des Junge Auwald- Ranger- Diploms vorzogen. Hierfür hatten unsere Begleiter, Ronny und Ursel, zehn zu den vergangenen Auwald- Exkursion thematisch passende Aufgaben vorbereitet, die wir allesamt spielend meisterten, so dass einer feierlichen Übergabe der Urkunden nun nichts mehr im Wege stand.

Der dritte Tag begann mit einer Radtour entlang der Elbe, auf der wir auf der anderen Flusssseite einen Blick auf den größten zusammenhängenden Auwald Deutschlands erhaschen konnten. Zwar kreuzte leider keiner der vielen hier heimischen Biber unseren Weg, dafür konnten wir einen Fischadler beobachten, wie er über seiner Beute in der Luft stand und „rüttelte“ und diese dann in einem Sturzflug ins Wasser zielsicher erbeutete!

An unserem letzten Camp- Tag erfuhren wir (im wahrsten Wortsinn) bei einer Radtour über die 750 m lange ehemalige Eisenbahnbrücke, wie breit das Überflutungsgebiet der Elbe hier ist, nämlich mehr als viermal so breit wie der Fluss selber! Auf der anderen Seite, in Barby, erwartete uns eine Überraschung…nein- nicht Ken… sondern ein leckeres Eis für jeden!

Schließlich setzten wir mit der Seilfähre wieder nach Ronney über, von wo aus es nach vier erlebnisreichen Tagen nun schon wieder zurück in die Heimat ging.

Ein schöner Abschluss des Junge Auwald- Ranger- Jahres 2018/ 2019!