Junge Auwald- Ranger erforschen Leipziger Gewässer

Für unsere zweite Tour mit den Jungen Auwald- Rangern trafen wir uns am Samstag, den 14. September 2019 mit Uta und Birgit vom Projekt „Lebendige Luppe“ im Leipziger Palmengarten.

Nach einem Einstiegsspiel, bei dem deutlich wurde, dass uns allen Fahrradfahren nicht nur Spaß macht, sondern wir auf unserer heutigen Radtour auch noch besonders umweltfreundlich unterwegs sein werden, baute uns Birgit eine kleine Minilandschaft auf, so dass wir mitverfolgen konnten, wie sich ein Wasserlauf mit der Landschaft, durch die er fließt, verändert und was der Mensch dabei für eine Rolle spielt. Und so verstanden wir endlich, warum das Wasser im benachbarten Elsterbecken zu stehen scheint, obwohl es doch ein Fließgewässer ist und warum es regelmäßig ausgebaggert werden muss!

Bei einem Halt an der mäandrierenden Nahle, wo man schön den Unterschied zwischen einem Prall- und einem Gleihang sehen konnte, versuchten wir, unseren » weiterlesen

Mit dem Rad zum Raßnitzer See

muss leider entfallen!

Der Bilddesigner und erfahrene Radwanderer Holger Beer, lädt Sie am kommenden Sonntag, den 22.09. um 11 Uhr wieder auf eine Radreise ein.

Es geht wieder in Richtung Westen durch die Elster-Luppe-Aue zum Raßnitzer See. Die Wegstrecke wird ca. 20 Kilometer betragen.

Treffpunkt: Auwaldstation

Teilnahmebeitrag: 5€

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich!

Tel.: 0341 – 462 18 95

Herbstferien in der Auwaldstation

Herbstferien_Bild

Die Auwaldstation lädt in den Herbstferien wieder zu verschieden Veranstaltungen ein:
(Mit Bitte um Voranmeldung unter Tel.: 0341 4621895)

 

Mittwoch, 16.10. und Donnerstag, 24.10., 10 – 13 Uhr

Herbstwerkstatt-  Kreativ sein mit Naturmaterialien des Herbstes
Auf einer Exkursion durch den Wald sammeln wir verschiedene Naturmaterialien, mit denen wir im Anschluss kreativ basteln und gestalten.

ab 7 Jahren; 4 € p.P., mit Voranmeldung

 

Donnerstag, 17.10. und Dienstag, 22.10., von 10 bis 13 Uhr

Auf herbstlicher Spurensuche: „Wo ist der Dachs Mele?“

Der Rotfuchs Felix vermisst seine gute Freundin. Mele ist spurlos im Auwald verschwunden! Sucht nach Hinweisen, befragt die tierischen Waldbewohner und erlebt dabei spannende und lehrreiche Aufgaben! Als Dankeschön verspricht Euch Felix eine fantastische Belohnung!

ab 6 Jahren; 4 € p.P., mit Voranmeldung

Familien- Wildnisexkursion am 28. September

Wir lassen den September in diesem Jahr mit einer Wildnisexkursion für die ganze Familie ausklingen:

Die Natur- und Wildnispädagogin Heike Bürger erforscht mit euch den Auwald  in der Nähe der Auwaldstation, ihr übt euch in Naturwahrnehmung, gestaltet aus Naturmaterialien des Herbstes kleine Kunstwerke, entfacht ein Feuer ohne Streichhölzer und kocht gemeinsam eine leckere Suppe.

Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder zahlen 9€/ Erwachsene 13€ (inkl. Verpflegung – vegetarisch, bio, regional).

Wir bitten um Voranmeldung!

Junge Naturwächter erstmals unterwegs

Am 07. September 2019 war es soweit: Unsere Gruppe der neuen „Jungen Naturwächter“ fand sich bei schönstem Sonnenschein in der Auwaldstation ein und brach gleich zu einer Entdeckungstour in den Schlosspark auf. Wir fischten Wasserlinsen, sammelten Blätter, erschlichen uns Schätze und hörten Sagen über Bäume und Sträucher. Dabei kamen einige Fragen auf, die einer Antwort bedurften:

Was ist das Besondere an einem Wald im Naturschutzgebiet?

Woher hat der „Auwald“ seinen Namen – hat sich da jemand wehgetan, als er ihn benannt hat?

Warum finden wir so viele Federn und wer hat sie verloren?

Warum klopft der Buntspecht an Bäume, wenn er gar keine Bruthöhle darin baut?

Warum sind manche Früchte der Eichen so knubbelig und wer hat da den Zapfen in die Rinde gesteckt?

In der Mittagspause in der Auwaldstation beschäftigten wir uns mit der Frage, warum gerade jetzt so viele Wespen unterwegs sind und ob Wegrennen die beste Reaktion ist. Dort fertigten wir, passend zur neuen Naturwächteruniform und dem neuen Logbuch, ein eigenes Namensschild auf einer Baumscheibe an und brachen anschließend wieder in den Wald auf. Es gibt noch so viel über die für den Lebensraum typischen Baumarten und deren Merkmale zu entdecken: Blattformen und Rindenunterschiede, unterschiedliche Baumhöhen und, und, und…

Nach einer kleinen Theorieeinheit versuchten wir, als „Marder“ dem „blinden Specht“ leise sein Ei zu stehlen. Dann mussten wir auch schon zurück zur Station, wo wir nach unserem ersten Tag als Junge Naturwächter zufrieden und mit Vorfreude auf den nächsten Termin im Oktober blickten. » weiterlesen