Einladung zum „Tag der Erde“ in der Auwaldstation

Der „Tag der Erde“ wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.

Auch in der Auwaldstation Leipzig wird dieses Jahr wieder zwischen 13 und 17 Uhr ein Zeichen gesetzt und alle sind eingeladen, mitzumachen!

Unter dem Motto „Zukunft und Alltag clever gestalten“ erwartet die Besucher im idyllischen Innenhof ab 14 Uhr eine Schnippelküche mit saisonalen Zutaten. Gemeinsam soll ein leckerer Imbiss zubereitet und verkostet werden. Alle Bastelfreunde können sich einen eigenen Saisonkalender herstellen.
Außerdem können sich die Gäste am Glücksrad versuchen und anschließend ihr Wissen rund um den Klimaschutz unter Beweis stellen.
Gemeinsam untersuchen wir ein nahegelegenes Gewässer auf Mikroplastik und aus Müll werden coole Upcycling-Produkte gezaubert.
Umfangreiches Infomaterial zum Mitnehmen rundet das Angebot ab.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Einladung zum Tag des Leipziger Auwaldes am 16. April 2018

Am 16. April lädt das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig wieder zum Tag des Leipziger Auwaldes ein. Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal wird die Leipziger Auwaldart 2018 bekannt geben, die in diesem Jahr ein Tier ist.

Die Veranstaltung startet 16 Uhr im Kultursaal im Sportforum (1. OG, am Sportforum 3, 04105 Leipzig).

Nach der Verkündung stellt ein Fachreferent die Art und dessen Lebensraumansprüche näher vor, bevor es im Anschluss, gegen 17:30 Uhr auf Exkursion, an das angrenzende Elsterbecken, in den Lebensraum der Leipziger Auwaldart geht.

Teilnehmer des Gewinnspiels zur Wahl der Art werden zu Beginn der Veranstaltung ausgelost und prämiert. 

Dieser Tag findet bereits seit 1995 jährlich am 16. April in Würdigung der biologischen Besonderheiten des Leipziger Auwaldes statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0341 123-6709, auf der Internetseite www.leipzig.de/uiz sowie persönlich im UiZ (Techn. Rathaus, Prager Straße 118-136, Haus A.II). Das UiZist dienstags und donnerstags jeweils von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Schlossparkführung und Osterferienangebot

Am heutigen Ostermontag, 2. April um 14 Uhr lädt die Auwaldstation zum Spaziergang im Schlosspark Lützschena ein.

Uwe Scharf  wird auf einem circa zweistündigem Rundgang Einblicke in die Entwicklung des Schlossparks und in das Reich der Frühjahrsblüher geben. Dieser Tage bietet sich noch die Gelegenheit in die Pracht der Märzenbeherblüte einzutauchen.

Von Dienstag bis Freitag werden in den Osterferien Exkursionen für Kinder angeboten. Von Dienstag bis Mittwoch begeben wir uns auf eine Wildkräuterexkursion, wo wir essbare Kräuter in der Natur suchen, diese näher kennen lernen und eine kleine Mahlzeit daraus zubereiten.

Bei dem Angebot „Dem Frühling auf der Spur“ erforschen wir die aufregende Jahreszeit, entdecken die Frühlingsboten im Tier- und Pflanzenreich, finden heraus wie viel Kraft Frühjahrsblüher haben und was gerade mit den Bäumen passiert.

Anmeldungen nehmen wir unter Telefon: 0341 4612 895 oder entgegen.

Exkursion zum Tag des Waldes

In den 70er Jahren hat die FAO den 21. März zum Tag des Waldes erklärt.
 
Der Leipziger Auwald ist ein ganz besonderer Wald mit einer vergleichsweise großen Artenvielfalt, vielen Funktionen und unterschiedlichen Nutzergruppen.
 
Um die Hintergründe der forstlichen Nutzung  im Leipziger Auwald näher zu beleuchten, lädt die Auwaldstation am 24. März um 14 Uhr zu einer Exkursion mit dem Revierförster Martin Opitz von der Abteilung Stadtforsten der Stadt Leipzig.
 
Der Rundgang führt in die nordwestliche Aue durch das Revier Gottge.
 
Treffpunkt ist am Schützenhof in der Hans-Driesch-Straße. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Auwaldstation im Biberfieber

Der europäische Biber – eine Tierart, die man nur sehr selten zu sehen bekommt. Dennoch gibt es eine enorme Menge an interessanten Fakten über diesen Nager. Dies erfuhren auch die Teilnehmenden des Informationsnachmittags mit dem Wissenschaftler Ronny Wolf (Universität Leipzig), der am 03. März 2018 in der Auwaldstation stattfand.

Der Biber ist nicht nur der größte heimische Vertreter der Nagetiere, sondern zählt auch zu den ältesten Säugetierarten. Die ersten „Ur-Biber“ bevölkerten unseren Planeten bereits vor ca. 50 Millionen Jahren, bis sich vor 10 Millionen Jahren die beiden heute existierenden Arten (Kanadischer und Europäischer Biber) herausbildeten. Mit einer stolzen Körperlänge von 1,40m und einer Masse von 35kg ist der Nager ein echter Riese. Doch wirklich fürchten muss man sich nicht vor ihm, denn nach der Entwöhnung von der Muttermilch ernährt sich der Biber rein vegetarisch, im Sommer am Liebsten von krautigen Pflanzen und im Winter von Rinde von Weichhölzern, wie zum Beispiel Pappel, Weide oder Obstbäumen. Um diese abnagen oder ganze Bäume fällen zu können, besitzt das Tier kräftige Nagezähne, die zeitlebens wachsen. Für die nötige Schärfe bedürfen diese einer guten Pflege,  wofür nicht selten Eichen herhalten, weshalb man auch an dem Hartholz Nagespuren findet.

Naturschützer und Forscher nutzen die Zähne für die Alterbestimmung der Großnager und werten hierzu die Abnutzung der Backenzähne aus. Biber können in freier Wildbahn bis zu 20 Jahre alt werden. » weiterlesen