Führungen zum „Tag des offenen Denkmals 2017“

09 Tag des offenen DenkmalsAm Sonntag um 10 Uhr können Interessierte das Wasserkraftwerk Lützschena besichtigen, welches seit 1905 existiert und mit einer Francis-Turbine betrieben wird. Der Betreiber Josef Bauer wird durch die Anlage führen. Treffpunkt ist  im Schlosshof.

Um 14 Uhr wird durch Manfred Seifert eine Führung durch den Lützschenaer Park angeboten mit Einblicken in dessen Entstehung sowie Entwicklung im Laufe der Zeit.

Der Eintritt ist frei.

Buntes Angebot zum 22. Lützschenaer Schlossparkfest

am Sonntag, 3. September, 11 bis 18 Uhr

Plakat_Schlossparkfest_2017 A4Live-Musik mit Dudelsack, Ukulelen-Band oder chinesischen Instrumenten lauschen, Kunst und Natur genießen,auf dem Trödelmarkt stöbern, Geschichten lauschen und vieles mehr:
Am Sonntag, 3. September wird von 11 bis 18 Uhr wieder das Lützschenaer Schlossparkfest gefeiert, das vom Förderverein Auwaldstation und Schlosspark Lützschena e.V. (FAS) organisiert und vom Ortschaftsrat Lützschena-Stahmeln unterstützt wird.

In bewährter Art und Weise wird das Fest mit einem Grußwort von Wolf-Dietrich Speck von Sternburg und Bürgermeister Heiko Rosenthal eröffnet.
Auf der großen Parkwiese findet wieder der Familiengottesdienst statt.
Zum kulturellen Programm tragen der Kindergarten Lützschena, Dudelsackspieler, eine Ukulelen-Band, traditionelle chinesische Instrumente, der Chor des Heisenberg-Gymnasiums und viele weitere Mitwirkende bei.

Künstlerischer Höhepunkt ist um 15 Uhr die Eröffnung der XV. Auengalerie im Marstall mit dem Lützschenaer Künstlerkreis und Gastkünstlern.

Rund um die Auwaldstation präsentieren sich ortsansässige Vereine und Leipziger Umweltverbände » weiterlesen

Einladung zur Fledermaus-Nacht im Schlosspark

Am Samstag, 26. August um 19 Uhr laden wir im Rahmen der internationalen Batnight in den Schlosspark Lützschena ein.

Fotolia_57905131_M webMit den Fledermausspezialisten Frank Meisel, Sarah Malaske und Marco Roßner begeben wir uns auf die Suche nach den fliegenden Säugern. Dabei unterstützen uns Fledermausdetektoren, die die Ultraschalllaute der Tiere für den Menschen hörbar machen können.

Auf der Exkursion können die Teilnehmer viel über Fledermäuse lernen, denn alle drei widmen sich seit etlichen Jahren der Erforschung und dem Schutz dieser Säugetiere.

Der Schlosspark stellt mit seinen Gewässern und den vielen alten Bäumen einen geeigneten Lebensraum dar. Von daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, einige Exemplare beobachten zu können.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3 Euro;

Die Veranstaltung ist schon recht voll, weshalb wir um telefonische Voranmeldung unter 0341 4621 895 bitten

13. August 2017: Wildkatzentag für die ganze Familie

und Eröffnung der Wildkatzen-Ausstellung des BUND

© Thomas Stephan
© Thomas Stephan

Anmutig und vorsichtig schleicht sie durch die Wälder Sachsens und ist für viele noch immer unbekannt: Die Europäische Wildkatze. Als echte Ureinwohnerin ist sie schon seit vielen zehntausend Jahren in Europa zu Hause. Nachdem die Wildkatze in Sachsen mehr als über hundert Jahre als ausgestorben galt, kehrt sie langsam in wenige naturnahe Laub- und Mischwäldern des Freistaates zurück. In Sachsen konnte die Wildkatze vereinzelt im Vogtland und in der Dübener Heide nachgewiesen werden, die erste kleine Population lebt im Leipziger Auwald.

Anlässlich des Internationalen Tags der Katze am 8. August lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen am Sonntag, 13. August 2017 von 12:00-17:00 Uhr zum Wildkatzentag für die ganze Familie in der Auwaldstation Leipzig ein: Quiz, Spiele und ein Vortrag zu den aktuellen Ergebnissen des Wildkatzenmonitorings im Leipziger Auwald werden angeboten. Das besondere Highlight des Tages ist die Eröffnung der Sonderausstellung „Rückkehr auf leisen Pfoten – Die Europäische Wildkatze in Sachsen“ des BUND Sachsen in der Auwaldstation Leipzig. Mit zahlreichen eindrucksvollen » weiterlesen

Sommer, Sonne, Naturentdecken – Ferien in der Auwaldstation Leipzig

Blauer Himmel, Schäfchenwolken, Sonnenschein, dann und wann ein kleiner oder größerer Regenschauer. So sah in diesem Jahr das Ferienwetter für Sachsens Schüler aus. Nicht das perfekte Wetter, um 6 Wochen nur am See zu liegen, dafür umso passender, die Tage mit spannenden, abwechslungsreichen Aktivitäten in der Natur zu füllen.

Wie jedes Jahr hatte die Auwaldstation ein vielfältiges Angebot für diese lang erwartete, aufregende Zeit im Jahr geplant. Ob Wasserexperimente, Bastelangebote, gemeinsame Zubereitung von Leckereien aus der Natur oder sogar eine mehrtätige Abenteuerreise durch den Auwald – viele Wünsche der Ferienkinder konnten erfüllt werden.

Sehr großen Anklang fand das dreitätige „Auwald-Wildnis-Camp“. Die Kinder trafen sich an 3 Tagen in der Auwaldstation, um mit unserer Naturpädagogin Ursula von Bogen und unserem Praktikanten Lucas Cronauge durch den Auwald zu streifen. Es wurde gespielt, Rast auf dem gemütlichen „Waldsofa“ gemacht, geschnitzt, die Orientierung mit dem Kompass geübt und am Lagerfeuer über die Ereignisse des Tages geplaudert.

Ebenfalls sehr gut besucht, war das Ferienprogramm „Leckereien aus der Natur“. Wie haben sich die Leute früher ernährt und Krankheiten versorgt, als es noch keinen Supermarkt und keine Apotheke vor der Haustür gab? Damals war es wichtig für die Menschen sich gut mit Essbarem und Heilpflanzen aus der Natur auszukennen. Dazu gehörte auch, den jahreszeitlichen Ablauf der Pflanzenwelt zu beobachten, zu verstehen und zu wissen, welche Kräuter und Pflanzen ungenießbar oder gar giftig sind. Wir können heute wirklich dankbar sein, dass die Menschen damals so mutig waren und die Genießbarkeit der Wildpflanzen getestet haben. Auf der Exkursion durch den Wald entdeckten die Ferienkinder ausgewählte wilde Kräuter, die für uns Menschen schmackhaft sind und sogar einige mit heilenden Wirkungen. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei beim Sammeln zu helfen, um im Anschluss etwas Schmackhaftes daraus zu zubereiten. An der frischen Luft und bei strahlendem Sonnenschein schmeckten die in Eierkuchenteig ausgebackenen Brennnesselblätter und die Gundermannblätter im Schokomantel besonders gut. Selbst die Skeptiker probierten, sodass wir an keinem Tag etwas von unserem „Wald- und Wiesenmenü“ übrig hatten. » weiterlesen