Sommerferien! … und ab in die Natur

06-SommerferienFür alle Ferienkinder- und Jugendliche hält die Auwaldstation ein abwechslungsreiches Angebot bereit.

Sie können zum Beispiel Leckereien aus der Natur entdecken, wobei sie auf einer Exkursion essbare und heilende Wildkräuter kennen lernen und anschließend gemeinsam ein kleine Speise zum Verkosten zubereiten.

Im Programm „Faszination Wasser“ untersuchen wir die Wasserwelt und führen spannende Experimente durch. Auch ist an einem Tag der Umweltbus der LaNU mit einem Angebot zur Gewässererforschung da.

Beim Programm „Klimadetektive“ erkunden wir auf einer Exkursion spielerisch das Wetter, machen Versuche und ein kleines Picknick.

Außerdem wird in der Innenstadt eine Klimarallye mit iPads angeboten.

Alle Angebote und weitere Informationen dazu finden sie hier.

Anmeldungen nehmen wir unter Tel.: 0341 4621895 oder per E-Mail an: entgegen.

Das Auwald-Wildnis-Camp und die ersten beiden Termine der Naturwerkstatt sind bereits ausgebucht.

Exkursion „Pflanzenvielfalt am Bienitz“ am kommenden Sonntag

06-Pflanzenvielfalt-BienitzAm Sonntag, 18. Juni um 14 Uhr lädt die Auwaldstation zu einer Exkursion rund um den Bienitz ein. Exkursionsleiter und leidenschaftlicher Botaniker Uwe Scharf weiß viel über den bedeutsamen Hügel, vor allem über dessen besondere Pflanzenwelt zu berichten.

Ursprünglich eine Endmoräne, ist der Bienitz heute ein bewaldeter Hügel mit wärmeliebendem Eichenwald, Trockenrasen, Feuchtwiesen und Auwaldfragmenten. Seit ca. 5000 Jahren wurde er intensiv durch den Menschen genutzt und war ca. 100 Jahre als militärisches Sperrgebiet nicht zugänglich. Heute steht das Gebiet unter Schutz, darunter als Vogelschutzgebiet, Flora-Fauna-Habitat und teilweise als Flächennaturdenkmal.

Die Exkursion dauert drei bis vier Stunden.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3 Euro.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Kurhaus Bienitz.

Sonntag 16 Uhr – Puppentheater mit Musik „Mikas Reise“

Mikas-ReiseAm Sonntag, 11. Juni, 16 Uhr laden wir zum Puppentheater mit Musik in den Innenhof der Auwaldstation ein.

Aufgeführt wird die spannende Geschichte „Mikas Reise – Ein abenteuerlicher Ausflug auf den Bauernhof“ und richtet sich an Familien mit Kindern ab 2 Jahren.

Eines Morgens erwacht Mika gut ausgeschlafen in ihrem Bett, als sie von ihrem Freund begrüßt wird: Peppie, dem Eichhörnchen. Das will mit ihr einkaufen, um Zutaten für Mamas frischen Apfelkuchen zu besorgen. Mikas Bett verwandelt sich daraufhin in ein Auto, das die beiden zu ihrem Ziel bringt. Auf dem Weg dahin werden die zwei aber noch einiges erleben – und auch Interessantes darüber erfahren, woher Eier, Milch und Äpfel eigentlich kommen.

Die Veranstaltung ist ein gleichwertiger Ersatz für das eigentlich geplante Puppentheater „Die Geschichte vom Mäuschen“, welches wegen Krankheit leider nicht statt finden kann.

Der Eintritt kostet 5 Euro und Karten gibt es vor Ort, auch ohne Anmeldung. Im Anschluss stehen Getränke und Gebäck gegen Spende bereit.

Weitere Informationen unter: http://www.stubenhocker-produktionen.de/produktionen/

Auwaldstation wird Bildungszentrum für Klimaschutz

Kürzlich startete das bundesweite Projekt „BildungKlima-plus” mit 16 Umweltbildungszentren aus allen Bundesländern. Als Vertreter für Sachsen wurde die Auwaldstation Leipzig ausgewählt.

Ziel des zweijährigen Projektes ist es die Bildungsaktivitäten zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen und die ausgewählten „BildungszentrenKlimaschutz” als Vorbilder und Impulsgeber für ihre jeweilige Region zu entwickeln.

Die 16 Einrichtungen tauschen sich bis Ende 2018 intensiv über ihre Klimabildungsaktivitäten aus und entwickeln sie gemeinsam weiter. Sie werden dabei fachlich und finanziell unterstützt, zum Beispiel auf dem Weg zur klimaneutralen Einrichtung sowie bei der Umsetzung von Bildungsmaßnahmen zur Treibhausgasminderung und Ressourcenschonung. Des Weiteren entwickeln sie Fortbildungen und Anregungen zum Thema Klimaschutz und nachhaltige Nutzung von Ressourcen, die an andere Bildungseinrichtungen gegeben werden können.

Die Palette der kürzlich ausgewählten Zentren ist vielfältig und reicht beispielsweise vom Nationalpark-Zentrum Multimar in Schleswig Holstein, über das Naturschutzzentrum Ökowerk in Berlin bis hin zur Ökostation Freiburg in Baden Württemberg.
Das seit über 30 Jahren aktive NaturGut Ophoven in Leverkusen leitet das Projekt „BildungKlima-plus”, was vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.

Die BildungszentrenKlimaschutz wurden über einen bundesweiten Wettbewerb ausgewählt. Dazu sagt Hans-Martin Kochanek, Leiter vom NaturGut Ophoven: „Es gingen über 50 sehr gute Bewerbungen aus ganz Deutschland ein. Die Auwaldstation Leipzig hat die Jury besonders überzeugt, denn sie zeichnet sich schon jetzt durch viele Klimabildungsaktivitäten aus.“

Franka Seidel, Leiterin der Auwaldstation Leipzig: „Wir wollen im Netzwerk 16 Bildungszentren Klimaschutz einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland und damit zum globalen Klimaschutz leisten. Im Bundesland Sachsen wollen wir uns dafür stark machen, dass mehr Bildung für Klimaschutz in den außerschulischen Bildungszentren geleistet wird.“

Alle aktuellen Informationen sind auf der Projektseite www.16bildungszentrenklimaschutz.de zu finden.

Junge Auwald-Ranger unterwegs

In den vergangenen zwei Monaten gab es für die Jungen Auwald-Ranger wieder viel zu erleben.

Am ersten Aprilwochenende erkundeten sie zusammen mit Michael Hein vom Ökolöwen den südlichen Leipziger Auwald. Dabei ging es abenteuerlich zu. Mit Detektivkarten ermittelten die Kinder die Frühblüher des Auwaldes, darunter seltene, essbare und giftige Pflanzen. Abenteuerliche Wege führten entlang und mithilfe von Baumstämmen über Gewässer. Am Ende lernte die Gruppe noch den Stadtgarten Connewitz kennen, wo sie selbst gesammelte Wildkräuter zubereiten und verspeisen konnte sowie Zeit zum Verschnaufen hatte.

Im Mai führte René Sievert vom Nabu Leipzig zum Thema Thema „Frosch, Kröte und Co.“ in die Papitzer Lachen. Zunächst beschäftigen sich die Jungen Auwald-Ranger mit dem Lebensraum Aue, lernten die Unterscheidung von Weichholz – und Hartholzaue kennen. Auf den wilden Pfaden konnten sie Wasservögel, Mauersegler und Schwalben beobachten und Weinbergschnecken hautnah kennen lernen. Und natürlich ging es um die Amphibien und deren Lebensweise. Mit einem Spiel konnte die Krötenwanderung mit all ihren Gefahren nachempfunden werden. René Sievert erklärte außerdem wie die man verschiedene Rufe unterscheiden kann. Auf dem Rückweg übten sich sogleich die Jungen Auwald-Ranger im Unterscheiden von Rotbauchunke, Erdkröte und Co.. Der Höhepunkt der Exkursion war das Glück, eine der sehr seltenen Rotbauchunken aus der Nähe beobachten zu können.

Wer Interesse hat, bei den Jungen Auwald-Rangern mitzumachen, kann sich am kommenden Samstag, 20. Mai um 11 Uhr für den „Schnuppertag Junge Auwald-Ranger“ anmelden.
Weitere Informationen dazu gibt es hier.